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Renn-Räder rollen wieder

Submitted by on Montag, 21 März 2016No Comment
IMG_52777Nun rollen Sie wieder, die „Rennrad-Radrennfahrer“ von Vorwärts Orient. Allerdings war der rheinland-pfälzische Saisonauftakt am Sonntag vor Ostern in Polch bei 4 °C und Nordwind noch eine reichlich frostige Angelegenheit. 150 C-Klasse-Fahrer, darunter Patrick im Orient-Trikot, ließen sich von den arktischen Verhältnissen nicht abhalten und stellten sich den Herausforderungen des Rundkurses beim Griesson de Beukelaer Rennen über 73,6 Km und 800 Höhenmeter.
Schon bald nach dem Start wurde mächtig auf die Tube gedrückt, weil jeder Fahrer versuchte, den 3m breiten Wirtschaftweg bei 1,5 km in der Sptze des Feldes zu erreichen. Auch Patrick hatte diese erste Schlüsselstelle des 9,2 Km langen Rundkurses treffend erkannt, gehörte folgerichtig zu den Ersten, die in den Feldweg einbogen und konnte zufrieden registrieren, dass sich das Feld hinter im bereits hier in die Länge zog. Nach dem Verlassen des Wirtschaftsweges wartete nach den ersten Kurven und Kreisverkehren, gepaart mit harten Antritten, ein kleiner Berg als zweite Schlüsselstelle. Mit der Spitze des Feldes über den Scheitelpunkt, in der rasenten Abfahrt vorn dabei bleiben, die Kurven und Kreisverkehre auf dem letzten Kilometersauber durchfahren und schon kam Start und Ziel zum ersten Mal in Sicht.
Das Rennen war immer wieder durch wilde Attacken geprägt, von denen Patrick sich nicht aus der Ruhe bringen und andere Fahrer die Lücken schließen ließ. Als „Wachrüttler“ bremste ein Sturz in der dritten Runde die hintere Hälfte des Feldes ein weiteres Mal. Eine typische Situation, die zeigt, wie wichtig eine Position in den vorderen Reihen des Feldes ist. In der zweiten Rennhälfte wurde immer deutlicher, dass die Ausreißversuche nicht von Erfolg gekrönt sein würden, so dass die Entscheidung wohl in der letzten Runde am Berg fallen würde. Tatsächlich zerrissen heftige Attacken an der letzten Steigung das Feld und eine etwa 50 Mann starke Gruppe setzte sich deutlich ab. Patrick kam nicht ganz mit dieser Spitzengruppe über den „Col“, konnte aber in der Abfahrt auf der letzten Rille wieder aufschließen. Dann allerdings war die Erholungszeit bis zum Zielsprint zu kurz, um sich noch unter den Top 10 Fahrern zu platzieren. Dennoch, auf diese Leistung lässt sich  aufbauen, Patrick trat die Heimreise sehr zufrieden an.

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