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Radwoche in Oberjoch – Tagebuch

Submitted by on Sonntag, 29 August 20103 Comments

Ortsschild1kleinSonntag, 29. August 2010

Zusammen mit 18 Mitgliedern unseres befreundeten französischen Clubs CSC Dijon starten heute 12 Orientalen in eine Radwoche der Freizeitsportler in Oberjoch. Im höchstgelegenen Wohnort Deutschlands unterhält der Landessportbund ein Leistungszentrum für Wintersport, in das wir uns preiswert einmieten konnten. Denn wie man weiß: Die Wintersaison hat noch nicht begonnen. Es fragt sich nur, ob das Wetter das auch weiß. Denn dunkle Regenwolken hingen schon bei unserer Ankunft gestern über der Passhöhe. Und heute morgen ist es kaum besser. Dafür mit etwa 10 Grad empfindlich kalt. Und es regnet immer wieder heftig. Das drückt ein wenig auf die Stimmung. Bardo startet das Wetterradar auf seinem Laptop und verkündet: Ab 11.00 Uhr wird das Wetter besser – es wird kaum noch regnen. Trotzdem teilt sich die Gruppe. Der größere Teil der Franzosen macht sich auf den Weg zur Besichtigung der Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Eine weitere Gruppe startet eine Expedition zum Gipfelkreuz des Hausberges Iseler. Darunter mit Anja und Ulla zwei der Leute, die in den letzten vier Tagen schon 500 km in den Beinen haben, weil sie per Rad nach Oberjoch angereist sind. Jimi, der das ebenfalls getan hat und Bardo, der die Strecke in nur zwei Tagen geradelt ist, schließen sich dagegen dem Häuflein der wenigen Hardcore-Radler an, die sich heute auf die Straße wagen wollen.

Dabei sind weiterhin Joachim, Alain, Phillipe und Pierre sowie meine Wenigkeit. Bei unserem Start hat es immerhin aufgehört zu regnen, aber natürlich sind die Straßen noch nass und so haben wir uns nach wenigen Kilometern bereits ordentlich eingesaut. Bei der Fahrt durchs Tannheimer Tal aber wird es heller, ab und an blinkt die Sonne durch Wolkenlücken und die Straße trocknet langsam ab. Das Tannheimer Tal gilt zu Recht als eines der reizvollsten Hochtäler der Alpen und jetzt, wo es zunehmend sonniger wird, enthüllt es seine ganze Schönheit. Wir passieren den Haldensee und finden uns bald danach in rasender Abfahrt den Gaichtpass hinab. Bei einem kleinen Zwischenstopp entledigen wir uns unserer Regenjacken. Zwar erwischt uns in der Folge noch einmal ein kleiner Schauer, aber insgesamt wird es immer freundlicher. Um so mehr können wir die Fahrt genießen. Alain und Phillipe drücken mächtig aus Tempo, vor allem in den Steigungen. Wir haben das Ziel in Oberjoch schon fast vor Augen, da enschließen wir uns zu einem kleinen „Schlenker“ nach Jungholz und fangen uns noch einmal eine richtig knackige Steigung ein. Na ja, deshalb sind doch eigentlich gekommen. Also auf der einen Seite rauf und anschließend gleich wieder runter. Die letzten Kilometer unserer Einrollrunde sind schnell bewältigt: Nach 81 Km mit 890 Höhenmetern rollen wir gutgelaunt wieder zu unserem Quartier. So kann es bleiben – und dann langsam besser werden!

Beim Abendessen spricht sich herum, dass der LSB für die Sporthallle neue Tischtennisplatten angeschafft hat und so organisieren wir spontan die „1. Internationalen Tischtennismeisterschaften von Oberjoch“. Viele machen mit, man amüsiert sich beim Spielen, beim Zuschauen und bei mehr oder weniger geistreichen Bemerkungen zur Einsatzbereitschaft oder zum „Kampfstil“ der einzelnen Akteure. Es wird ein kurzweiliger Abend!

Montag, 30. August 2010

Kein Scherz: In der Nacht hat es geschneit! Der Iseler ist etwa ab der Bergstation des Skilifts weiß überzuckert. Bei uns im Tal regnet es dafür, was das Zeug hält. Natürlich ist das alles nicht dazu angetan, die Stimmung weiter steigen zu lassen. Aber wir sind präpariert: Als Schlechtwetterprogramm steht eine Shopping-Tour in Sonthofen auf dem Programm, eventuell ergänzt durch einen Besuch im Freizeitbad oder im Kutschenmuseum. Heute abend haben wir die Kegelbahn gemietet und werden das gestrige Tischtennisturnier um die Internationalen Kegelmeisterschaften ergänzen.

Der Entschluss zu unserem Ausflug nach Sonthofen ist goldrichtig: Es regnet heute mit kleinen Unterbrechungen ununterbrochen und die Temparaturen sinken auf 5 Grad. Die Shoppingtour ist erfolgreich und kurzweilig: Sonthofen wimmmelt nur so von Outlets und Märkten mit allen möglichen Sonderangeboten. Danach geht es noch mal in ein Café zu Sachertorte und Zwetschgendatschi, dann beginnt ein ganz spezielles Abenteuer: 19 Franzosen und Deutsche starten ihre Wandertour durch die Starzlachklamm zu einer Almhütte. Durch die ungeheuren Regenmengen ist der Aufstieg durch die Starzlachklamm eine besondere Attraktion. Schäumend und mit ohrenbetäubendem Getöse stürzen die Wassermassen durch die enge Felsenschlucht. Dann allerdings biegen wir – was sich allerdings erst später herausstellte – auf dem Weg zur Almhütte falsch ab. Nach einer Stunde erreichen wir bei zunehmendem Regen eine andere Almhütte und freuen uns schon auf eine wohlverdiente Brotzeit. Zu früh, wie sich heraus stellt, denn die Hütte hat montags geschlossen. Statt den Rückzug anzutreten, marschiert unser „Vorauskommando“ unverdrossen weiter Richtung Nowosibirsk. Erst nachdem Jimi sich im Laufschritt auf die Verfolgung der Nordland-Expedition macht, diese schließlich einholt und darum bittet, ihre Bewegungsrichtung kritisch zu überdenken, entschließen sich die wackeren Wandersleute zum geordneten Rückzug. Unsere französischen Freunde nehmen diese Kunde gelassen und mit einem verzeihenden Lächeln auf. Lachend erzählen sie sich untereinander die Geschichte von diesen netten, aber offenbar gelegentlich ein wenig desorientierten Deutschen, die im letzten Jahr bei der Rallye des vendanges auch schon mal den Saal nicht gefunden hatten, in dem ein feines Mittagessen auf sie wartete. Und so marschiert die Gruppe schwadronierend und lachend durch den Regen den ganzen langen Weg zum Einstieg der Starzlachklamm zurück. Alle sind froh, als dies geschafft ist. Nur Anja meint beim Abschlussbier in der Kneipe nebenan „Die Tour war aber doch kürzer als gedacht“ und hat damit natürlich Lacher auf ihrer Seite.

Nach dem Abendessen laden Ulla und Jimi zu einer Verkostung dreier unterschiedlicher Weine aus Rheinhessen ein. Mit Brötchen und Allgäuer Bergkäse zur Abrundung. Die Stimmung steigt, es werden gemeinsame Lieder gesungen und die Scherze fliegen hin und her. Solcherart eingestimmt geht es anschließend zum gemeinsamen Turnier auf die hauseigene Kegelbahn. Begleitet von Ahhs und Olalas dürfen alle mal die eine oder andere Kugel schieben, rollen, kullern oder eiern. Danach erfolgt der Aufstieg in einen kegelsportlichen Abend, bei dem sozusagen kein Augen trocken bleibt. Die Mannschaften erweisen sich als überaus kreativ beim Erfinden furchterregender Schlachtrufe – und wenn diese über die Bahn dröhnten wie ein rollender Donner, beginnt der epische Kampf um die Vorherrschaft im Kegeln im höchstgelegenen Ort Deutschlands. Um es kurz zu machen: Die Stimmung ist sensationell und das Turnier endete erst, als der Hausverwalter der Ansicht ist, er müsse jetzt aber wirklich bald das Licht aus machen und die Kegelbahn abschließen.

Montag, 31. August 2010Regen1klein

Irgendwie faszinierend, aber auch entnervend: Der Schnürlregen setzt sich unvermindert fort. Das Wasser steht in einer riesigen Pfütze auf der Wiese vor unserem Haus und es schüttet ununterbrochen weiter. Die Franzosen brechen gegen 10.00 Uhr zu einer Tour nach Garmisch und Oberammergau auf und wollen auf dem Rückweg auch noch Schloss Linderhof besichtigen. Die deutsche Fraktion dagegen hat sich entschlossen, den Tag mit einem zünftigen Fitnesstraining zu beginnen. Unter der fachkundigen Anleitung von Ulla und Jo werden zunächst die Muskeln gekräftigt und gedehnt, bevor wir uns beim Indiaca, dann beim Volleyball und schließlich beim Basketball abarbeiten. Der Nachmittag wird dafür um so ruhiger: Beine hochlegen, lesen, ein Besuch im Kaffee und einkaufen verschiedener Kleinigkeiten stehen auf dem Programm. Der Dauerregen hat aufgehört. Die Sonne beweist das eine oder andere Mal, dass es sie noch gibt. Aber immer noch werden diese hoffnungsvollen Augenblicke von Regenschauern unterbrochen. Ab morgen aber soll sich das Wetter ändern: Ein Hoch ist angesagt und wir freuen uns alle darauf, endlich mal wieder eine ordentliche Strecke unter die Laufräder unserer Rennmaschinen nehmen zu können.

Mittwoch, 1. September 2010Ontour3klein

Dieser Tag entschädigt für das Sauwetter der Vortage! Strahlender Sonnenschein begrüßt uns zum Frühstück und genauso strahlen auch wir alle um die Wette. Schnell sind zwei Tourenvorschläge gefunden. Wir wollen den ersten Teil der Strecke zusammen zurücklegen und uns nach etwa 35 Kilometern trennen. Die einen fahren in einem kleinen Bogen zurück nach Oberjoch. Die beiden anderen Gruppen fahren die gleiche Strecke von knapp 130 Kilometern, die eine etwas schneller, die andere gemütlich. Am Ende sind in der schnelleren Gruppe alle Orientalen und die drei schnellsten Chantalisten, Alain, Phillipe und Pierre. Die Route ist nahezu optimal. Es geht zuerst nördlich über kleine, aber hervorragende Straßen und nach der Hälfte schwenken wir wieder Richtung Süden, so dass wir das Panorama der mittlerweile schneebedeckten Alpengipfel immer vor Augen haben. Wir fahren durch die sanfte und sattgrüne Landschaft des Voralpenlandes mit seinen Bilderbuchdörfern. „Wenn man das jetzt malen würde, dann würden die Leute sagen, das wäre doch reiner Kitsch“, meinen Sonja und Ulla übereinstimmend.

Allmählich nähern wir uns wieder den ersten „richtigen“ Bergen. Über Pfronten biegen wir ab Richtung Tannheimer Tal. Zuerst ganz sanft, dann immer heftiger, beginnt die Straße zu steigen. Auf den folgenden zehn Kilometern ist das Tempo frei gegeben und die Gruppe zerfällt. Bardo ist fest entschlossen, heute „den Etappensieger zu geben“ und drückt mächtig aufs Pedal. An der Einmünung ins flache Tannheimer Tal sind noch fünf Leute in der ersten Gruppe. Dann wird die große Scheibe aufgelegt und es geht mit Rückenwind Tempo 45 dahin. Zum Einstieg in die finale Steigung sind nur noch Alain und Jo dabei. Hinauf nach Oberjoch gibt Bardo dann noch einmal alles und erreicht nach weiteren fünf Kilometern als Erster das Haus. So viel zum Thema „wir fahren zusammen los und kommen zusammen an“.

Nach dem Abendessen lassen wir den Abend bei Bier, Weizen und Eiscreme genüsslich ausklingen.

Donnerstag, 2. September 2010Alatsee4klein

Die Sonne bleibt uns treu – und auch die Temperaturen sind allmählich wieder im erträglichen Bereich. Zwei größere Gruppen machen sich heute auf den Weg: Eine Gruppe mit fast allen Chantalisten hat sich ein leichtes Programm vorgenommen und fährt die gut 50 Kilometer lange Engetalrunde. Die Orientalen, verstärkt wiederum durch die unverwüstlichen Musketiere Alain, Phillipe und Pierre, begeben sich dagegen auf König Ludwigs Spuren, will sagen: Es geht durchs Tannheimer Tal bis Grän, dann hinunter Richtung Pfronten und dann zielstrebig zu den Königsschlössern des bayrischen Märchenkönigs, der damals das Geld der Staatskasse für seine wahnwitzigen Schlösser scheinbar zum Fenster herauswarf und heute dafür sorgt, dass der Freistaat Bayern eine nachhaltige  touristische Einnahmequelle hat.

Nach der Abfahrt ins Tannheimer Tal lassen wir es sehr gemächlich angehen und nehmen erst in der Abfahrt nach Pfronten allmählich unsere „Reisegeschwindigkeit“ auf. Kurz vor Füssen geht es über einen stellenweise 20 Prozent steilen schmalen Weg hinauf zum Alatsee. Der kleine See – glasklar und smaragdgrün leuchtend – liegt in einem engen Kessel, umgeben von grünen Almwiesen, Tannen und himmelstürmenden Felswänden. Wir schlängeln uns hinunter nach Füssen, wo die Hölle los ist:  Touristen aus aller Herren Länder brodeln durch die Stadt und der Trubel erreicht schließlich bei den nahen Königsschlössern seinen Höhepunkt. Wir verschieben unsere Mittagspause und klettern vorbei an Schloss Hohenschwangau hinauf zum Alpsee. Schnell haben wir den Trubel hinter uns gelassen. Auf einer schmalen Fortstraße geht es Richtung östereichische Grenze, wobei erneut einige steile Rampen zu überwinden sind. Ab der Grenze geht es für 1,5 km über eine Naturstraße, die mit dem Rennrad gerade noch zu befahren ist.  Am Ortseingang von Pinswang finden wir ein Gasthaus im Grünen mit gepflasterten Hof und genießen alpenländische Spezialitäten bei schönsten Sonnenschein und dem Blick auf die schneebedeckten Gipfel der Alpen. Hier beschließen wir auch, den Rückweg ein wenig zu verlängern und über Nesselwang und Wertach noch einmal über den Breitensteiner Berg zu kraxeln, um dann über Sonthofen und Hindelang den Jochpass als Schlussanstieg in Angriff zu nehmen. Eine gute Entscheidung, wie sich bei der Abfahrt vom Breitenberg zeigen sollte. Beim Durchfahren des durch seine zwei großen Brauereien bekannten Ortes Rettenberg, lässt die Sonne des späten Nachmittags das ohnehin eindrucksvolle Sonthofener Bergpanorama in atemberaubenden Glanz erstrahlen. Bald nähern wir uns dem Jochpass und alle kratzen noch einmal ihre Reserven zusammen, um sich – ganz nach individuellem Anspruchniveau, dieser letzten Herausforderung des Tages zu stellen. Hinter Jimi, dem Bergkönig des Tages, wird Jeder, der die Passhöhe erreicht, mit Beifall und einem kameradschaftlichen Abklatschen für seine persönliche Leistung belohnt.

Den Abend genießen wir wieder bei Plausch und Witzeleien gemeinsam mit unseren französischen Freunden in der Moorhütte.

Freitag, 3. September 2010

Heute früh brechen die Ersten ihre Zelte in Oberjoch ab und reisen ab, so z. B. Gilles und seine Frau sowie Harald und Tama. Heute abend wird es auch für uns so weit sein, aber vorher wollen wir das schöne Wetter ausnutzen und noch einmal eine schöne Runde auf dem Rad drehen. So allmählich greift jedoch Müdigkeit um sich. Alain, Phillipe und Pierre begleiten heute ihre Ehefrauen auf einer kleinen und gemütlichen Ausfahrt. Sonja, Ulla und Rudi trennen sich von uns kurz hinter Pfronten und schwenken dann wieder Richtung Oberjoch. Anja, Jimi, Andreas, Bardo, Joachim und ich selbst dagegen fahren zunächst in einer Schleife zum Forggensee und wollen durch das östereichische Lechtal über den Gaichtpass und durchs Tannheimer Tal wieder nach Oberjoch zurückkehren. Nachdem der Himmel zunächst bedeckt ist, lässt sich schon nach wenigen Kilometern wieder die Sonne blicken. Außerdem wird es heute angenehm warm, so dass wir nach und nach Windjacken, Westen und Armlinge ausziehen. „Schöner wird es nicht“, die scherzhafte Bemerkung von Andreas während der Fahrt am Ufer des Forggensee charakterisiert treffend, was wir sehen und mit Worten nur unvollkommen beschreiben können: Sattgrüne Wiesen im Vordergrund, dann dunkle Tannen, durch die der langestreckte Forggensee in der Sonne blinkt. Darüber einzelne Wolken, gekrönt von den schroffen Granitgipfeln der Berge vor tiefblauem bayrischen Himmel – eigentlich wieder so ein Kitschklischee, aber Realität! Wir finden ein Gasthaus am Ufer des Sees, werden bedient von einer blonden australischen Kellnerin, deren lange Beine in Shorts stecken und die uns erzählt, dass sie auf Weltreise ist, bei der sie Deutschland von Oldenburg bis hierher mit dem Fahrrad durchquert hat. Da ihr vorläufig das Geld ausgegangen sei, habe sie jetzt erstmal diesen Job angenommen.

Wir reißen uns los von australischer Schönheit und Seeufer und begeben uns auf den Weg Richtung Reutte bzw. Lechtal. Ein gnädiger Schiebewind erlaubt uns über weite Stecken ein Tempo von fast 40 Stundenkilometern und bringt uns in Windeseile zum fast 30 Kilometer entfernten Fuß des Gaichtpasses. Auf dem Weg zum Gipfel werden wir von einer Edel-Oldtimer-Rallye überholt, nur Sportwagen, darunter neben Jaguars, MGs, Bugattis sage und schreibe alleine vier Mercedes 300 SL: Ein Fest für unsere Augen und Ohren, leider jedoch nicht für unsere Nasen und die ohnehin strapazierten Lungen.

Oben im Tannheimer Tal hat sich der Schiebwind in einen kräftigen und jetzt doch wieder unangenehm kühlen Gegenwind verwandelt. Aber Jimi und Andreas fahren souverän voren im Wind, so dass wir nach zehn Kilometern alle den finalen Anstieg nach Oberjoch in Angriff nehmen und frohgemut bewältigen. Es fällt nicht leicht, nach so schönen Stunden gleich wieder die Heimreise anzutreten. Gar zu gerne hätten wir noch die eine oder andere Route ausprobiert. Aber: Wir kommen wieder und dann ist es schön, noch ein Dutzend unerforschte Alpen-Touren vor sich zu wissen.

Nicht leicht fiel auch der Abschied von unseren französichen Freunden. Aber auch da gibt es einen Trost: Schon in drei Wochen brechen wir auf nach Dijon, um zum zweiten Mal nach 2009 an der wunderschönen „Rallye des Vendanges“ teil zu nehmen.

3 Comments »

  • hajo said:

    Ich drück Euch die Daumen, daß das Wetter besser wird !!!

  • Jimi said:

    Jo,
    du hast das toll beschrieben!
    Dieser Radurlaub war- trotz der Regentage- einfach Klasse und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Orient Radwoche in 2011.

  • Ulla said:

    Hi, Jo
    Du hast unseren Oberjochurlaub hervorragend beschrieben, vielen Dank. Ich freu mich auf eine Wiederholung. Die Radkarten, die du dabei hattest machen Lust auf mehr! Ulla

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