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Bölts, Kopp, Reni und Cosmas in der Eifel

Submitted by on Freitag, 2 Juni 2006No Comment

Oder: Pleiten, Pech & Pannen
Oder: Bericht vom Gerolsteiner Tour-Festival (von Cosmas Lang)

Es gäbe viele Möglichkeiten für unterschiedliche Titel für das Rennwochenende in Gerolstein. Aber fangen wir halt mal an.

Freitag: Reni & Cosmas reisen diesmal (statt wie eine Woche zuvor mit dem Rad) per Zug an. Leider keine gute Werbung für die Bahn: der IC hat Verspätung, wir müssen den nächsten RE von Köln nach Gerolstein nehmen. Mit uns steigen ca. 30 Feuerwehr-Ausflügler mit Bierfass ein. Es wird sehr, sehr laut, und wir stehen 1:40h eingeklemmt zwischen Fußball-Liedern grölenden „Wir sind keine Hooligans“. Nicht optimal für die Beine. Die Zimmerwirtin in Gerolstein ist dafür super-nett, das Wetter nicht so: es dauerregnet bei rund 12 Grad.

Das Einzelzeitfahren

Nach kurzem Warmfahren starte ich um 16:37 mit Startnummer 261 zum Einzelzeitfahren mit Bergankunft. Es geht gleich zügig bergan, die Beine sind aber nicht so recht in Form und brauchen eine Weile, bis sie sich gut anfühlen. Vor der ersten Abfahrt nach 5 km habe ich rund 5 Starter (30-Sekunden-Abstand) überholt, bergab bin ich auf der nassen und eher holprigen Straße (zu) vorsichtig, traue mich einem nur halbseitig abgesperrten Teilstück nicht an einem langsameren Fahrer vorbei.

Bald geht’s wieder richtig rauf zum 8 km langen Schlussanstieg. Plötzlich falle ich fast vom Rad: ich werde überholt! Und noch dazu von Nr. 263, die eine ganze Minute nach mir gestartet sein muss! Aus der Traum von Sieg. Plötzlich merke ich, dass ich doch noch etwas schneller kann. Es beginnt ein zäher Zweikampf, mal überhole ich und lege 10 bis 100 Meter Abstand hin, mal kommt der Andere (meist in einem flacheren Teil; er fährt Aero-Lenker!) wieder ran. Das tut jetzt doch schon ziemlich weh.

Völlig überraschend taucht nach 18 km bei einer (wie ich denke) Zwischenabfahrt plötzlich das Ziel auf: eigentlich sollte es danach noch 2 km steil bergauf gehen, aber ohne das mitzuteilen haben die Veranstalter das Ziel vorverlegt (die Ergebnislisten haben deshalb etwas „übertriebene“ Schnittangaben…) Hier gelingt es mir, mit einem längeren Schluss-Sprint nochmal einige Sekunden zwischen mich und den „Verfolger“ zu legen, aber es ist klar, dass er trotzdem weitaus schneller gewesen ist. In 36:13:77 Minuten erreiche ich das Ziel nach 19 (20?) km und 563 (?) Höhenmetern, was einem Schnitt von etwa 31,5 entspricht (33,42 laut Veranstalter).

Hinter dem Ziel treffen wir uns dann, und er stellt sich als ein überaus netter Kerl heraus. Günter Höllige, den Namen werde ich mir merken. Wir fahren zusammen plaudernd nach Gerolstein zurück und nehmen uns einiges für den morgigen Marathon vor. Komisch, dass man so schnell von „mein übelster Gegner“ auf „prima Radkumpel“ umsteigen kann, aber der gegenseitige Respekt hilft.

Bei der Siegerehrung am Abend im Festzelt ergibt sich, dass ein Fahrer der Herrenklasse noch schneller als Günter war – ganze 7 Hundertstelsekunden! Eigentlich kann man so genau gar nicht messen, man müsste 2 Erste Plätze vergeben. Günter hat den 1. Platz in der Klasse Senioren I aber sicher, während ich mit dem 2. Platz bei den Herren eigentlich ganz zufrieden sein kann. Insgesamt gab es 271 Teilnehmer, davon 150 bei den Herren.

Samstag: der „Marathon“

Müsli-Frühstück um 6:45 Uhr (ich schwöre auf am Vorabend eingeweichte Haferflocken!). Draussen regnet es, es ist bitter kalt. Reni, die mir gestern „Helferinnendienste“ geleistet hat (Windjacke abnehmen, einkaufen…) muss heute selber ran. Wir stellen uns im strömenden Regen im 2. Startblock auf, dann bekomme ich vom Rennleiter Uli Stanciu die Erlaubnis, in den ersten Block zu gehen, wo ansonsten vor allem Gäste von Gerolsteiner Mineralwasser im Profidress stehen. Und echte Gerolsteiner Profis, wie sich herausstellt: David Kopp und Frank Hoj, und daneben der dünne Kerl im „Cube“-Trikot ist natürlich Udo Bölts. Na gut, da weiss ich ja schon mal, an welchem Hinterrad ich mich orientieren muss, denke ich… Auch Günter hat nach seinem Ergebnis von gestern einen Platz hier gefunden.

Startschuss, wir rollen erstmal 2km hinter dem Führungsfahrzeug her. Klasse, keine Unruhe, kein Gedrängel, der 1. Block bleibt schön locker zusammen, ich immer hinter Udo. Ich nehme mir ein Herz und frage ihn, wie weit er heute mitkommt: nur 100 km, meint er, also die kleine Runde. Ich will eigentlich 200 fahren, schade, aber so lange will ich schon mal in der Nähe bleiben.

Hinter dem Ort zieht das Tempo des Führungsautos am dann an, als es in den ersten längeren Anstieg geht, das Rennen beginnt. Wer sofort an die Spitze wandert und die direkt auseinderreissende Gruppe anführt, ist klar: Udo. Sieht nicht nach Anstrengung an. Der Gerolsteiner neben mir (weiss nicht, ob Kopp oder Hoj) dagegen muss genauso keuchen wie ich, sehr beruhigend. Diesmal bin ich aber durch die Einrollphase besser warmgefahren als gestern, es gelingt mir, ganz nach vorne zu gehen, und so bin ich auf einmal genau hinter und dann neben Bölts und dem zweiten Gerolsteiner. Und jetzt passiert etwas merkwürdiges: sobald wir die Kuppe erreichen, nehmen die beiden das Tempo raus. Ich überlege kurz: Abfahrten in der Gruppe sind nicht mein Ding, die Straße ist nass – am besten fahre ich vorne. Also gehe ich vorbei, mache mich so flach wie möglich und rase das Ding (kaum Kurven) runter. Meine Hoffnung ist, dass eine kleine Gruppe mitmacht, am besten mit Bölts, mit der ich dann ausreissen kann. Wenn da dann wenige oder noch besser gar keine dabei sind, die die lange Strecke fahren wollen, kann ich die zweite Runde schon mal in guter Position anfangen.

Leider geht meine Taktik in unerwarteter Richtung nicht auf, denn als ich mich umschaue, ist vom Rest nichts mehr zu sehen, ich bin völlig allein! Die müssen alle ziemlich getrödelt haben. Na gut, fahren wir erst mal weiter, irgendwer wird schon kommen.

Nach gut 10 km, am 2. Berg, kommt dann endlich wer. Natürlich: Günter. So haben sich doch noch die richtigen gefunden. „Als ich gesehen habe, dass du ausgerissen bist, dachte ich mir, da muss ich doch mitmachen.“ Vor uns fährt das Auto des Rennleiters und die hin- und herpendelnden Polizeimotorräder, was sehr hilfreich ist, da wir uns nicht mit Streckensuche abgeben müssen und im voraus erkennen, wo enge Kurven kommen. Nur manchmal schafft der Fahrer es in Ortsdurchfahrten nicht, schnell genug Gas zu geben, und bremst uns vielleicht ganz kurz, dafür haben wir manchmal auch ein wenig Windschatten bei schnellen Abfahrten. Wir bekommen ausserdem Gesellschaft von einem Begleitmotorradfahrer, der den Rest des Tages bei uns bleiben wird und uns die erste Zeitansage gibt: wir haben einen Abstand von 3 Minuten, nicht schlecht für gerade mal 10 gefahrene km.

Und so geht es weiter. Immer wieder Anstiege, während der Regen immer schlimmer wird, die Temperatur sinkt bis auf 7 Grad, gleichzeitig nimmt der Wind teilweise Sturmstärke an. Bei Gegenwind bleiben wir selbst leicht bergab fast stehen. Wir wechseln uns alle paar Minuten ab, doch Günter fährt mir in einer Abfahrt trotz meiner Warnung „ich bin ein saumäßiger Abfahrer“ davon, ohne es zu merken, und ich kämpfe eine Weile, wieder ranzukommen. Nach dem höchsten Punkt genau in der Mitte der 100km, dem „Schwarzen Mann“ und einer sehr langen flachen Abfahrt im Gegenwird bekomme ich zunehmend Probleme mit dem Tempo. Während wir zunächst praktisch nur mit Puls 170 gefahren sind, komme ich einfach nicht mehr höher als 160, die Beine fühlen sich wie aus Holz an, mit den gefühllosen Fingern kann ich kaum schalten und brauche Minuten, um ein Gel aus der Rückentasche zu ziehen, woraufhin mir Günter wieder entfleucht und von mir nach Aufholhatz ungerechterweise angeschnauzt wird.

Bei km 80 bin ich schon ziemlich kaputt und überlege, ob ich mich nicht besser in die nur noch 2 Minuten zurückliegende „Verfolgergruppe“ mit laut Motorradfahrer 14 Fahrern zurückfallen lassen soll, um Kräfte für die 2. Runde zu sparen. Auch bin ich so durchgefroren, dass ich gern die Windjacke überziehen würde, was beim momentanen Wind während der Fahrt unmöglich ist. Ich fahre ausser bergauf kaum noch vorne und habe das unangenehme Gefühl, womöglich Günter seinen Sieg auf den 100km kaputt zu machen. Wir sind halt doch nicht die optimalen Kampfgenossen, wenn wir unterschiedliche Distanzen fahren wollen. Oder soll ich ebenfalls auf die kurze Strecke umschalten?

Dann fangen auch noch die angekündigten Radweg-Abschnitte an, mit scharfen 90-Grad-Kurven, Traktorschlamm und unabgesenkten Kanten an Beginn und Ende, und das Problem erledigt sich von alleine: wieder ist bei starkem Wind eine Lücke aufgerissen, und ich habe keine Hoffnung, nochmal an Günter ranzukommen. Fahre ich eben alleine weiter.

Kurz darauf die Katastrophe. Das Rad fühlt sich auf einmal schwammig an – ich halte an, prüfe die Reifen. Plattfuss vorne. Mein Gefluche dürfte recht unschön sein. Trotzdem stoppt der Motorradfahrer, der bei mir geblieben ist, und hält mir das Rad, während ich versuche, Dichtflüssigkeit in den Schlauchreifen zu füllen, was ich natürlich nie vorher ausprobiert habe und deshalb völlig in die Hose geht. Ich könnte in die Luft gehen. Aber da hält auf einmal Hans-Michael Holczer mit dem Gerolsteiner-Materialwagen hinter uns, und dann geht alles ganz schnell. „Vorderrad?“ fragt jemand, und schon habe ich ein neues Rad eingebaut. Ich könnte nicht mal sagen, wer es gemacht hat. Dafür kriege ich mit, wie drei Radfahrer vorbeizischen. Noch ein Fluch. (Hinterher wird mir klar, das waren wieder Bölts und der eine Gerolsteiner, die wohl locker in Trainingstempo vor der 14-Mann-Gruppe herfuhren, mit noch jemand im Schlepptau; der Rest muss noch viel weiter hinten sein als die genannten 2 oder 3 Minuten). Nach schätzungsweise 4 Minuten Pause sitze ich wieder auf dem Fahrrad und rase den Waldweg entlang. Plötzlich läuft es wieder ziemlich gut, weiss nicht, ob wegen der Pause oder des neuen Vorderrads (wahrscheinlich war ich schon eine ganze Weile mit wenig Luft gefahren, der Reifen war nicht völlig platt). Leider habe ich jetzt keine Ahnung, wie weit es noch ist, der Tacho steht auf 86 km, klar, dass kein Magnet an dem Ersatzrad ist.

Dass Radwege nicht optimal für Rennen sind, sehe ich daran, dass ich jetzt zweimal falsch abbiege, was ich erst am Rufen der Streckenposten bemerke (da ich jetzt ganz allein bin, ohne Motorradbegleitung, die wohl nach vorne zu Günter gefahren ist, bemerken mich die Posten meist zu spät) – und an dem Radfahrer, den ich neben dem Gerolsteiner-Auto stehen und Luft pumpen sehe. Noch ein Platten, Ersatzräder gibt es wohl keine mehr. Das muss einer der 3 gewesen sein, wie ich nicht ganz ohne Erleichterung denke.

In der Ortseinfahrt von Gerolstein komme ich dann auch noch an den anderen beiden, also Bölts und dem Gerolsteiner, vorbei, die wohl locker ausrollen. Das macht die große Entscheidung: ins Ziel einbiegen oder wie ursprünglich geplant die 2. Runde in Angriff nehmen, schwer. Soweit ich es überblicke, bin ich immer noch Zweiter, von der Verfolgergruppe ist nach wie vor nichts zu sehen; gleichzeitig ist mir bitter kalt und die Aussicht, nochmal 50 oder gar 100 km dranzuhängen, nicht sehr verlockend, immer mit dem Risiko, dass welche von hinten, die sich die ganze Zeit im Feld ausruhen konnten, im Gegensatz zu mir noch zulegen und mich dann überholen könnten.

Also: Einfahrt ins Ziel nach 99,36 km und 1648 Höhenmetern (laut Veranstalter) in rund 3:01 Stunden. Dort werde ich mit Jubel begrüsst, der Streckensprecher holt mich als Zweiten (oder sagt er Dritten?) gleich ans Mikrofon zu einem „Interview“. Richtig froh bin ich nicht, denn eigentlich hatte ich mir mehr vorgenommen für die Eifel, mehr Kilometer (ich bin schließlich Langstreckenspezialist!), vielleicht auch endlich mal einen ersten Platz. Wer weiss, ob bei den 14 überhaupt einer gewesen wäre, der weiterfährt, und wie weit das eigentliche Hauptfeld noch weggewesen ist. Nun denn. Hastig was gegessen von der Zielverpflegung, dabei gemerkt, dass ich vor Zittern kaum was festhalten kann, also schnell den Berg hoch zur Unterkunft gefahren und geduscht.

Enttäuschung und das Gegenteil

Nach dem Duschen und Mini-Klamottenwäsche kommt auch schon Reni an und ist sehr erstaunt, mich schon hier vorzufinden und nicht auf der 200 km-Strecke. Sie ist noch verdreckter als ich, da sie auf den zwar asphaltierten, trotzdem verdreckten Radwegen Windschatten gefahren ist, ich dagegen alleine.

Wieder gibt’s „Pasta“-Party (ungewohnt lecker: Kartoffeln und Spätzle!) im Zelt und die Siegerehrung.

Und wer wird plötzlich als Erste auf’s Treppchen gerufen? Reni hat den 3. Platz bei den Damen gemacht unter immerhin 48 Teilnehmerinnen auf der „kurzen“ Runde. das hat sie selbst am wenigsten erwartet. „Maximales Ergebnis mit minimalem Training“, wie sie meint.

Günter, der sich zu uns gesetzt hat, kommt von uns beiden zuerst dran und seinen verdienten 1. Platz (wobei keiner erwähnt, dass er 1. auch insgesamt der Schnellste war und 2. nicht im Sprint, sondern mit 95 km Solo-/Duoflucht gewonnen hat). Dann mache auch ich mich zum Podest auf, während die ersten 15 Plätze von hinten in der Herrenklasse aufgerufen werden.

Aber was ist das? „6. Platz: Cosmas Lang“ Ich bin wie benommen. Leute, die ich nie gesehen habe im Rennen, stehen auf dem Treppchen, ich bekomme ein Trikot in die Hand gedrückt, das war’s. Uli Stanciu, den ich nach der Ehrung anspreche, versteht es auch nicht, schickt mich mit anderen zum Zeitmessungs-LKW.

Dort die Erklärung: die Zeiten werden wie bei Laufmarathons als Netto- und Brutto-Zeit gemessen. In der 14er-Gruppe müssen also einige aus den hinteren Startblocks gewesen sein, die natürlich Minuten später die Startlinie überquert haben und damit eine kürzere Differenz- oder Nettozeit bis ins Ziel hatten, obwohl sie um einiges nach mir hereinkamen. Einerseits gerecht, andererseits vom Rennverlauf her absurd. Ich hätte also selbst als Erster mit hochgerissen Armen ins Ziel einfahren und dann hinterher trotzdem nur 100. sein können, wenn eine genügend grosse Gruppe von hinten gekommen wäre. Verrückt.

Ergebnis: Anscheinend sogar nur 9. insgesamt (von 693), 7. in der Herrenklasse (285).

Ein schönes Ergebnis für Reni, mit der ich mich freue, aber ich bin alles andere als happy. Vor allem könnte ich mir jetzt natürlich in den A… treten, dass ich nicht den Mumm hatte, weiterzufahren, denn auf den längeren Strecken war kaum noch jemand unterwegs. Der Gerolsteiner-Profi Frank Hoj hat die 150km-Runde mit 108 Teilnehmern in 4:41 Stunden gewonnen (eigentlich ausser Konkurrenz), auf den 200km waren nur noch 35 unterwegs, und die 7 Stunden des Triathleten Markus Fachbach erscheinen mir, angesichts meines Vorsprungs in der ersten Runde, beinahe lösbar. Na ja, vielleicht auch nicht, aber angesichts von Profis in der Konkurrenz wäre ich ja mit dem 2. oder 3. Platz da auch nicht unglücklich gewesen, und besser für meine Vorbereitung auf RPE (634km) und Wiedlisbach-Bodensee-Bern (720km) in den nächsten 2 Monaten wäre es allemal gewesen…

Nachspiel

Schwieriger als erwartet war es, am nächsten Tag das 105er-Vorderrad vom Team Gerolsteiner wieder gegen mein Zipp einzutauschen – schlau angestellt… Niemand wusste zunächst genau, wo der Materialwagen war, doch der Motorradfahrer vom Tour-Magazin, der mich fast das ganze Rennen eskortiert hatte, machte für mich die Gerolsteiner in einem Hotel am Ortsrand ausfindig, fuhr mich (ohne Helm! Und das direkt nachdem Reni und ich mit Tour-Redakteur Manuel Jekel über die Helm-Sucht der Tour diskutiert hatten…) in einem natürlich gerade da einsetzenden Hagelsturm (das waren meine letzten trockenen Kleider) hin und wir bekamen das Rad von den Specialized-Monteuren zurück, die dort vor dem Hotel gerade an diversen Rädern herumschraubten.

Als ich mich später bei Hans-Michael Holczer auf der Messe vorm Tour-Stand für den Materialservice bedankte (der eigentlich gar nicht geplant war; das Auto fuhr nur so mit, weil Bölts, Hoj und Kopp das Rennen als Training nutzten), meinte er: „So ein Material können wir uns für unsere Profis nicht leisten!“

Na ja, ich fahre auch nur 4, 5 Rennen im Jahr, da kann man sich schon mal was besseres zulegen… Den superleichten Reifen hätte ich aber besser nicht aufgezogen. Aber wer hätte ahnen können, dass es über holprige Radwege geht?

Immerhin, auf der Messe erstanden Reni und ich am Sonntag noch einige brauchbare Schnäppchen. Um ein Haar hätte ich einen brandneuen HAC 4 Pro gewonnen, wenn ich auf die Frage „Was bedeutet HAC?“ richtig „Heart-Rate & Altitude Control“ statt „-Computer“ geantwortet hätte.

P.S. Am Sonntag wurde das Wetter natürlich besser…

P.P.S. Der Zug zurück hatte auch Verspätung…

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